Präsi 1:
Entwicklung des WEB:
- erste Homepage: 1990
- "Pre-Web": Entwicklungsphase 1969-1990
- WEB 1.0 1990-2004
Internet als reines "Abrufmedium" (Visitenkarte im Netz), teuer
Kommunikation über E-Mail - WEB 2.0 2004 bis heute
Veränderungen hinsichtlich Softwareentwicklung, Nutzungspraktiken
"Konsument wird zum Produzent"
Social Web - WEB 3.0
"Semantisches Web"
Klassifizierung der Informationen nach Bedeutung
- 90-9-1 - Regel:
90% der Internetnutzer schauen zu, steuern aber selbst nichts bei
9% der Internetnutzer betiligen sich hin und wieder
1% der Internetnutzer beteiligen sich häufig bis sehr häufig
> Von denen stammen die meisten Beiträge - "Cluetrain Manifest"
Sammlung von 95 Thesen über das Verhältnis von Unternehmen zu ihren Kunden
Pragmatische Sicht auf Menschenund Märkte unter Einbeziehung neuer Kommunikatiosnwege
Erweiterung der klassischen PR
Schwerpunkte: Transparente Kommunikation, Glaubwürdigkeit durch Authentizität,
Fähigkeit zu Dialog und Vernetzung
PR
- Die 3 Dimensionen moderner PR
- vernetzt:
Freunde/Hyperlinks/Abonnenten/Kommentare/Fans/Likes/Blogroll/Follower - integriert:
Standorte/zeitlich/sprachlich/inhaltlich/Abteilungen/Funktionen/formal/Mitarbeiter - crossmedial:
Print/Video/(Micro)Blog/TV/Netzwerke/Radio/Podcast/events - Prüfung der drei Dimensionen muss TEIL DES PROZESSES sein und für jede einzelne Massnahme überprüft werden.
- PR-Abteilung als Newsroom:
- Monitoring
(Was läuft draussen? Worüber wird gesprochen? Wo und wie finden wir statt?) - Content
(Was bereiten wir auf? Mit welchen Mitteln? Für welche Plattformen?) - Koordination
(Was kommt von innen? Wie wollen wir uns positionieren? Was gehört auf die Agenda?) - Distribution
(Wie verbreiten wir den Content? Auf welchen Plattformen? Wer teilt ihn?)
Social Media Grundlagen + Nutzen
- JEDER ist Teil eines Netzwerkes
- 6-Ecken-Theorie ("Jeder kennt jeden über 5-7 Ecken") (seit 1867)
- Gründe für aktives Netzwerken:
- Informationen erhalten + senden
- Bekanntheitsgrad erhöhen
- Diskussionen + Community
- Kommunikation erweitern
- private + berufliche Kontakte (pflegen/ausbauen)
- Umsatzsteigerung (Werbung)
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Präsi 2:
Groundswell
► Sozialer Trend, bei dem über neue Technologien weltweit nach Informationen, Hilfen und Tipps gesucht wird. (s. PR im Social Web, Seite 27)
► Das Verhalten im Internet verändert sich
- Taktiken und Methoden des Groundwell:
- Zuhören
- Sprechen
- Unterstützne
- Aktivieren
- Einbnden
- Konsumenten werden nach dem Grad ihrer Beteiligung am Groundswell charakterisiert:
- Interactives:
Leute, die nichts machen - Spectators:
Leute, die nur zuhören (s. 90-9-1: 90%) - Joiners:
Leute, die dabei sind (s. 90-9-1: 9%) - Collectors:
aktive Leute, die ihr Wissen zur Verfügung stellen - Conversationals/Critics:
Leute, die immer und überall sind - auch Kritiker! - Creators:
Leute, die aktiv beteiligt sind (s. 90-9-1: 1%)
!!! Keine Facebook-User!!! Nur aktive und regelmäßige Internetnutzer wie Blogger
Umgangsformen
Forrester Research
Gratis-Tool, mit dem
regional nach Alter und Geschlecht eruiert werden kann, in welcher Weise die
avisierte Zielgruppe im Social Web aktiv ist.
Nichtsprachliche Umgangsformen:
- Mimik
- Kinetik
- Poxemik
- Augenkommunikation
- Gestik
- Accessoires
- Körpersprache
Netiquette
- Richtlinien für angewendete Umgangsformen und Regeln für Verhalten im Social Web
- Nett + Etiquette
Knigge 10+2 Gebote
- favorisierte Netzwerke wählen
- authentisch bleiben
- keine plumpen Vertraulichkeiten
- unerwünschte Kontaktanfragen ablehnen
- keine Belästigungen
- freundlich bleiben
- humorvoll reagieren
- Dialoge lebendig halten
- Weitblick behalten (potentielle Auftraggeber/Arbeitgeber!)
- Vorsicht Trolle!
- Empfehlungen geben
- keine aufdringliche Werbung!
Anredeformen
- DU oder SIE?
- deutsche Frage (nicht im Englischen)
- Im Geschäftsinn ist SIE die Anredeform
- Im modernen, innovativen Sinn - je nach Branche: DU
- Anredeform in Netiquette festlegen
Soziale Netze
► charakteristisch: Beziehungen zwischen Menschen gemeinsamer Interessen► flache Hierarchien
► sozialer Status: Gutes Netzwerk im Netz
7-Eck-Theorie
"Kleine Welt-Phänomen" von Stanley Milgram
"Jeder kennt jeden über 7 Ecken" (Wie klein ist doch die Welt)
- strong ties:
- Starke Verbindung untereinander
- basieren auf einem gemeinsamen Erfahrungsschatz, emotionaler Bindung und gegenseitigem
Vertrauen - weak ties:
- schwache Bindung
- Gerade die weak ties sind für die Bildung von beruflich orientierten Netzwerken enorm
wichtig.
- Weak ties überbrücken soziale Distanzen und eröffnen Menschen Zugang zu Informationen,
die sie sonst in ihren Kreisen nicht finden.
- verwandeln das gesellschaftliche Universum in ein Global Village
- Communities - wie Facebook, Xing - sind genau darauf ausgelegt
BLOGS
Definition: (World Wide)Web und Log(buch) = BLOGDaher auch oft: Online-Tagebuch, ist allerdings wesentlich umfangreicher
Warum ein BLOG?
- Möglichkeit einer individuellen Gestaltung (CD)
- Inhalte können ohne Konventionen veröffentlicht werden
- Aufmerksamkeit der eigenen Person wird erhöht
- relevante Beiträge (Content) werden im Netz besser durch SuMas gefunden
- eigene Posts bleiben bestehen (was, wenn Facebook morgen dicht macht?)
- Verbreitung der Bloginhalte durch soziale Kanäle
- Forum-Funktion
Bekannteste BLOG-CMS:
- WordPress (org + com)
- Typo3
- Blogger (Google)
Vorteile:
- kein Installationsaufwand
- SW immer auf dem neuesten Stand
- einfache Einbindung von Bewertungen und Umfragen
- Einbndung von Widgets in Sidebar
- höhere Verfügbarkeit durch mehrere Rechenzentren
- kostenlos
- keine eigene Domain! Subdomain* -> nicht SEO-konform
- Speicher max. 3 GB*
- kein Upload von MP3 und HD Videos möglich*
- vorgegebene Themes*
- CSS kann nur beschränkt angepasst werden*
- Werbeeinblendungen*
- Anzahl privater Nutzer auf 35 beschränkt (also nix für Firmen >35)
- keine Installation von Plugins möglich (wie Formulare, SEO etc.)
- kein eigenes Backup möglich
* gegen entsprechender Gebühr möglich
► WordPress.org
Vorteile:
- eigene Domain möglich
- völlige Gestaltungsfreiheit durch eigene Themes
- Installation von Plugins möglich
- keine Einschränkungen bei Größe, Dateiformaten, Anzahl Nutzer
- keine Werbeeinblendungen
- Zugriff auf Dateien und Datenbank möglich - damit Backup möglich
Nachteile
- wird nur per FTP geladen
- Updates (WP und Plugins) müssen selbst installiert werden
- Webhosting muss selbst verwaltet werden (Kosten)
- Backups müssen selbst erstellt werden
- Grundkenntnisse in HTML, CSS, PHP, MySQL empfehlenswert
BLOG-Formen:
- Textblog
- Fotoblog
- Moblog (mobile + Blog = Übermittlung per mobile Endgeräte)
- Audioblog
- Vlog (Videobeiträge)
- Linkblog (fats ausschließlich Links; kaum bis gar keine Kommentare)
Blog-Gattungen:
- Artblogs
- Edublogs
- Funblogs
- Krimiblogs
- Jobblogs
- Literaturblogs
- Metablogs
- Tumblblogs
- etc.
- Knowledge-Blogs
- Produkt-Blogs
- Service-Blogs
- Kampagnen-Blogs
- Projekte-Blogs
- Themen-Blog
- Beziehungs-Blog
- Meeting-Blogs
- Krisen-Blogs
Schreibtechniken
> Zielgruppenspezifisch schreiben <1.) Themenplan erstellen
TIPP: Um regelmäßige Präsenz zu sichern, im Voraus Artikel schreiben und zeitgesteuert
veröffentlichen
Posts aus dem Themenplan können jeder Zeit um aktuelle Posts ergänzt/ersetzt werden
s. auch Seite 87
2.) Aufbau eines Blogbeitrags:
- Überschrift
- (Titel)Bild
- Vorspann
- das wichtigste zuerst
- im Prinzip eine Pressemitteilung auf lockere Art
- auf gute Lesbarkeit achten! (Absätze, Überschriften, Aufzählungszeichen, keine zu langen Sätze,...)
- Vom Rohtext zur Reinform
3.) SEO-Texten
- Keywords sinnvoll einbinden (ggf. Google zur Recherche nutzen)
- Keywords in Titel, Überschriften, Vorspann, Text (auch hervorheben durch fett)
- Keywords in entscheidender Stelle im Seitenquelltext einbauen (meta names description und keywords)
- Linkbuilding!!! (Inbound-Links, Verlinkung mit anderen relevanten Blog, Links zu Facebook, Google+ etc.)
Checkliste BLOG
Ihr Blog ist aktuell, es erscheinen regelmäßig neue Beiträge.
Die Qualität stimmt: Sprache, Bilder Themen ergeben ein stimmiges Bild.
Die Organisation steht: Es gibt eine Redaktion wie auch einen
Chefredakteur.
Das Blog hat Charakter. Die Autoren sind authentisch, die Geschichten
persönlich.
Das Blog hat Rückendeckung. Die Geschäftsführung spart nicht an Lob und
fördert die Entwicklung.
Das Blog wird beworben. Newsletter, Homepage und Banner verweisen auf
die Blogadresse.
Monitoring
Google Analytics
- kostenloses Tool zur Messung von Umsatz und Conversions, Traffic-Analyse (wer war wie lange und wann auf meiner Seite?)
Webmaster-Tools
Kein Echtzeit-Tool zur Analyse! s. auch LINK
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Präsi 3:
XING / Twitter / Google+
- gegr. 2003 unter den Namen OpenBC; Gründer:Lars Hinrichs
- ab 2006 -> XING
- webbasiertes soziales Netzwerk
- rd. 55.000 Gruppen zu unterschiedlichen Interessensgebieten
XING-Profil (was es zu beachten gilt):
- Privatsphäreneinstellungen beachten
- möglichst "Bearbeitenmeldungen" deaktivieren
- wenn möglich, "ÜBer mich" mit HTML aufwerten und Keywords einbauen
- Bilder einbinden
XING-Kontakte:
- Kontakte am besten über Interessen suchen
- je höher der Aktivitätsindex, um so besser
- nicht unbeschränkt Kontakte anfragen (letzte Grenze: 50 offene Anfragen)
- Umgangsformen beachten!!
- "Nettes" Foto ist interessanter
XING-SEO:
- funktioniert nach dem Prinzip der Häufigkeit von Keywords
- Keywords in Über Mich und im allgemeinen Teil unterbringen
- akademische Titel können für KW genutzt werden
XING-Events/Recruiting/Gruppen:
- funktioniert ähnlich wie Facebook
- schnelle Geschäftstreffen möglich
- Events in Zusammenarbeit mit Amiando möglich
- Plattform für Webinare
- auf Premiummitgliedschaften achten (kostenpflichtig; daher: Wer Geld ausgibt will meistens mehr!)
- XING gilt als gute Quelle für höher qualifizierte Personen
- Gruppen in XING können eine gute Marketingoption darstellen (lasst die Leute über Dein Produkt / Thema diskutieren)
- Ambassador- oder Xpert-Status gilt als Sprungbrett
- Gruppen sind auch Schnittstellen zwischen realem und digitalem Leben
Twitter
- Start 2006
- Microblogging Service
- pro Tweet max. 140 Zeichen Platz
- Sonderzeichen:
- ^und @ zur Personifizierung
- #: Stichwortklassifizierung
- DN: Direct News
- RT: Retweet
- Einteilung in eigene Tweets, Listen, Favoriten, Erwähnungen und Themen
Twitter-Profil
- Tweets können geschützt werden
- Benachrichtigungsfunktionen können konfiguriert werden
- Designänderung möglich
Twitter-Monitoring
- 99 Tools, Tipps und Trick (Karrierebibel.de)
- Twazzup, Twilert, Hootsuite, Visible Tweets
- Ausrichtung des Monitorings je nach Ziel
- Filtern nach Hashtags, Influencer oder Mentions
Google+
- ca. 170 Mio User (20012)
- überwiegend männliche Nutzer
- relativ wenig Sharing im Vergleich zu anderen Netzwerken
- Durchschnitt Besuchszeit: ca. 3 Minuten
- Kontakte werden in Kreisen unterteilt!
- Datenschutz: wird sehr hoch geschrieben! Ähnlich wie bei FB
- technische Trackingverfahren wie Pixeltracking
- Daten auf unterschiedliche Landes-Server verteilt
Google+-Dienste:
- Profil
- Events
- Fotos
- Kreise
- Communities
- Hangouts
- lokales Empfehlungsmarketing
- Spiele
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Präsi 4:
SOCIALMEDIA PRISM
Themenbereiche der Prism Map:
Chancen + Risiken für Unternehmen
- Reviews Rating
- Social Bookmarks (Mr. Wong)
- Q&A-Sites
- LiveCasting/LiveStream
- Social Shopping / Social Commerce (stylefruits.de)
- Crowdsourced Content (reddit)
- Collaborations
- BLOG Platforms & Communities (tumblr)
- Influence
- Micromedia
- Twitter Ecosystems
- Location Based Services
- SocialNetworks (Facebook)
- Forums
- SMS/Voice Instant Messaging (Skype, What's app)
- Interest & Curated Network (XING, fem)
- Reputation (people, yasni)
- Video (Youtube, vimeo)
- Documents / Content (Slideshare, Dropbox)
- Gamings
- Apps (mobile)
- Music
- Wikis
- Pictures
- Social Media Tools (AddThis, Sharethis)
Warum Socialmedia in Unternehmen?
- bessere Verkaufszahlen
- höherer Marktanteil
- verbesserte Produkt- und Servicequalität
- verbesserter Markenwert / Börsenwert
- schnellere Innovationen
- verbesserte Zusammenarbeit mit Partnern
- verbesserte Talentfindung
- Kostenreduzierung
Socialmedia in Unternehmen funktioniert nur, wenn es die Nutzer von SoMe einbezieht und begeistert!!!
Wie gelingt das?
- Guidelines erstellen über DO's und DON'T's
- Warum?
- Aufklärung (auch über mögliche Folgen bei Mißachtung der Guidelines)
- Zulässige und unzulässige Informationen festlegen
- Art + Umfang des SoMe-Einsatzes
- Rechtliche Hintergründe
- Außerdem muss geregelt werden:
- Eigenverantwortung des Mitarbeiters
- Hinweis zur Netiquette des Unternehmens
- Umgang mit vertraulichen Informationen
- Respekt vor Wettbewerbern
- Einhaltung Urheberrechte
- Festlegung eines schkundlichen Ansprechpartners bei Unsicherheiten
- Kenntlichmachung privater Inhalte
- Hinweis auf Trennung zwischen Beruflichem und Privatem
- Hinweis + Aufklärung auf Sicherheitsaspekte (Viren, Trojaner)
- Strategie für private Nutzung mit Geschäftsleitung abstimmen (!)
- Vorteile Erlaubnis privater Nutzung:
- Mitarbeiter fühlen sich akzeptiert und eingebunden
- authentische, transparente Unternehmenskommunikation
- Nachteile
- Kontrolle der aufgewendeten Zeit schwierig
- Trennung privater und Unternehmensansichten schwierig
- Chancen für Unternehmen:
- wertvolles Medium zur Kommunikation mit Kunden und Recruiting
- Risiken für Unternehmen:
- Rechtliche Unsicherheiten und je nach Unternehmensgröße kaum zu steuern
- Chancen für Privatpersonen:
- Kommunikation mit Freunden, Familie und Kollegen
- Präsentation für Personaler und Headhunter
- Lernen und Neues entdecken
- Risiken für Privatpersonen:
- Vermischung von Privatem und Geschäftlichem
- schnelle Diskreditierung (Das Web vergisst - Facebook nicht!)
Aufgaben SoMe-Marketingexperten:
- richtige Nutzung von Communities
- wirkungsvolle Sprache zu relevanten Produktangeboten
- Beziehung zwischen Community und Kunden aufbauen
- Chancen:
- Ansprache neuer Zielgruppen (Kundengruppen)
- Hoher Kommunikationsgrad mit Kunden und Interessenten
- Am Puls der Zeit
- Weiterer Kanal (Instrument) zur Imageaufwertung
- Risiken
- Unterschätzung des zeitlichen Aufwandes! -> Kostenexplosion
- Kontrollverlust bei unklaren Regeln
- Fehler durch Unerfahrenheit in der Kommunikation
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